Nach den Tagen im Seeengebiet ging die Fahrt
weiter 1400km in den Süden nach El Chaltén, in den Nationalpark Los Glaciares.
Die Fahrt war ziemlich kurvig und das nicht ganz ungefährlich beim Fahrstil der
Einheimischen (die schneiden die Kurve auch wenn sie sehen, dass einer entgegen
kommt, sie gehen einfach davon aus, dass dieser (sprich wir) ganz am Rand
entlang fährt…). Unterwegs haben wir viele Tiere gesehen, wilde Lama- und
Pferdeherden und allerlei Vögel. Ich bin ja eine absolute Banause in Sachen
Tierkenntnisse und vor allem mit den Vögel hatte ichs irgendwie noch nie
wirklich. Wenn ein Tier fünf Meter über dem Boden die Strasse überquerte,
erkannte ich gerade mal dass es ein Vogel gewesen sein musste (oder war es doch
ein springendes Reh?). Nein so schlimm ists nicht ganz, ich kann immerhin ein
Huhn von einem Storch unterscheiden!). Ein Mal während dem Autofahren haben wir
zusammen alle Vögel aufgezählt, die wir kannten (und Michi ist definitiv auch
kein Ornitologe!), wir kamen gerade mal auf 35 (und das hörte sich ungefähr so
an: Papagei, Amsel, Storch, Rabe, äääähhhmmm Specht…hmmm… roter Papagei, blauer
Papagei….